| Christoooph |
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MOERS (sabi) Für einige Augenblicke war er ein Star auf der Bühne. Die Schweizerin Gaby Schmutz vom Duo Full House hatte ihn am Freitag aus dem Publikum auserkoren. "Das ist Chriiischtoooph", meinte die Alleskönnerin auf der Bühne, die Akrobatik, Jonglage und Wortwitz zusammen mit Partner Henry Camus versprühte. Jener durchtrainierte, sportliche Christoph zierte sich erst ein wenig, um dann umso gekonnter, fast professionell auf der Bühne zu stehen. Christoph machte mit und lieferte sich mit Gaby Schmutz akrobatische Einlagen, die sich durch hohe Risikobereitschaft auszeichneten. MOERS (sabi) Für einige Augenblicke war er ein Star auf der Bühne. Die Schweizerin Gaby Schmutz vom Duo Full House hatte ihn am Freitag aus dem Publikum auserkoren. "Das ist Chriiischtoooph", meinte die Alleskönnerin auf der Bühne, die Akrobatik, Jonglage und Wortwitz zusammen mit Partner Henry Camus versprühte. Jener durchtrainierte, sportliche Christoph zierte sich erst ein wenig, um dann umso gekonnter, fast professionell auf der Bühne zu stehen. Christoph machte mit und lieferte sich mit Gaby Schmutz akrobatische Einlagen, die sich durch hohe Risikobereitschaft auszeichneten. "Klar, abgesprochen. Sicherlich ein Kollege", wurde im Publikum gemunkelt. Anders die Sichtweise von Christophs Freunden, den Duisburgern Gregor Leu und Mario Heckes, zusammen seit Jahren treue Festivalbesucher. "Das war völlig unvorbereitet. Ich dachte nur, hoffentlich nimmt die nicht mich, als sie ins Publikum kam und sich neben uns auf den freien Platz setzte", erzählt Gregor Leu. Es kam anders. Der 40-jährige Christoph war mutig, ging mit auf die Bühne und lieferte sich zudem kleine Einlagen mit Henry Camus am Klavier. Das Publikum wartete gespannt auf die Dinge, die kommen sollten."Sie hat mir einfach gesagt, was ich tun soll. So auch, als sie zum Schluss auf meinen Schultern stand", erzählt er später. Er machte es so sicher und gut, dass Henry Camus sich auf sein hohes Einrad setzte und mit Kollegin Gaby dem Publikum in luftiger Höhe die Jonglage mit Kegeln präsentiert."Finale mit Christoph", rief Gaby ins Publikum. Und Christoph? Das Bad in der Menge tat Christoph richtig gut. Und er war kein Kollege, sondern einfach nur der erste Freiwillige aus dem Publikum. In seinem bürgerlichen Leben heißt er Christoph Raulf, wohnt mit seiner Frau in Tönisberg, liebt Sport, besonders Badminton und arbeitet bei der Stadt Kempen. "Hat Spaß gemacht" meinte er abschließend. Gedanken machte er sich nur über den Nachhauseweg mit dem Fahrrad. Bei dem starkem Regen lag Tönisberg plötzlich am Ende der Welt RP, vom 05.08.2006 Anja Katzke |