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Moers. Ganze zehn Minuten hatte Tomás Kubinek gestern für seine Anmoderation des 30. Internationalen Comedy Arts Festivals am Kastellplatz, bevor es anfing zu regnen. „Pustet einfach für die nächsten drei Stunden gegen die Wolken“, riet Kubinek dem Publikum, „dann hört es auf.“ Aufgehört hat es auch, aber nur für kurze Zeit. Und so saßen rund 1.500 Besucher ab dem zweiten Act in strömenden Regen, über ihnen Blitz und Donner. Doch die eingefleischten Fans des Comedy-Festivals ließen sich von den Sturzbächen, die da vom Himmel kamen, nicht beirren.
Der zweite Tag des 30. Clown Festivals war von Dauerregen und Gewitter begleitet. Vielfältiges Programm Moers. Ganze zehn Minuten hatte Tomás Kubinek gestern für seine Anmoderation des 30. Internationalen Comedy Arts Festivals am Kastellplatz, bevor es anfing zu regnen. „Pustet einfach für die nächsten drei Stunden gegen die Wolken“, riet Kubinek dem Publikum, „dann hört es auf.“ Aufgehört hat es auch, aber nur für kurze Zeit. Und so saßen rund 1.500 Besucher ab dem zweiten Act in strömenden Regen, über ihnen Blitz und Donner. Doch die eingefleischten Fans des Comedy-Festivals ließen sich von den Sturzbächen, die da vom Himmel kamen, nicht beirren.
Kubinek, der gestern und heute durch das Programm führt, erklärte praktischerweise Weise früh genug noch die Handhabung des „universal praktische Ponchos“- in dem man sich ein wenig fühle wie damals, im Geburtskanal. So oder so- die durchsichtigen Plastikcapes wurden wohl zum Verkaufshit des Abends. Glück mit dem Wetter hatte einzig das Duo „Fullhouse“. Lilly aus der Schweiz und Leo aus New-York eröffneten das gestrige Bühnenprogramm, hatten ihren Zauberbesen „aus Obi in der Nähe von China“ mit dabei. Die „Freres Duchoc“, zwei Brüder aus Charbeuil in Frankreich, trommelten um die Wette. Dazu gaben sie schräge Töne von sich, tanzten wie Ampelmännchen, in roten und grünen Trainingsanzügen synchron mit zwei Stühlen als Spinne verkleidet - vielleicht sogar der Regentanz? Gerade noch dem Publikum den Sinn des „universal poncho“ erklärt, konnte es sich Kubinek nicht nehmen lassen, sich während einer Umbaupause bis auf die Shorts auszuziehen und den Regen in vollen Zügen zu genießen. Auf den Stühlen bildeteten sich Seen, kaum einer hatte noch einen trockenen Flecken am Körper, trotzdem blieben viel Zuschauer am Kastellplatz. Das Trio „Trifolie“ begeisterte mit einer Hetzjagd auf die Teletubbies im staubtrockenen wilden Westen. „Wir bräuchten ein wenig Wasser“, scherzten sie. Ha ha..Zum Abschluß bekam der Franzose Patrik Cottet-Moine noch den NRZ -Förderpreis für seine Einmann-Show verliehen. WAZ / NRZ, vom 05.08.2006 Kathrin Klottka |