König des visuellen Gags
Die derzeitige Euphorie der Fußball-WM wirkt vergleichsweise bescheiden, wenn wir an die helle Begeisterung beim kommenden Comedy Arts Festival denken. Okay, das war jetzt ein wenig dick aufgetragen, aber was Anfang August in der Sparkassen-Arena an komischer Kunst geboten wird, kann sich mit der Kicker-Kunst messen. Mit einem Unterschied, es wird nur Gewinner geben und keine Verlierer.

Die derzeitige Euphorie der Fußball-WM wirkt vergleichsweise bescheiden, wenn wir an die helle Begeisterung beim kommenden Comedy Arts Festival denken. Okay, das war jetzt ein wenig dick aufgetragen, aber was Anfang August in der Sparkassen-Arena an komischer Kunst geboten wird, kann sich mit der Kicker-Kunst messen. Mit einem Unterschied, es wird nur Gewinner geben und keine Verlierer.

 

Vom 3.–6. August präsentiert die Jubiläums-Ausgabe des beliebten Festivals wieder Humoristisches und Schräges aus der ganzen Welt. Aus Deutschland werden Herbert Knebel und Anke Engelke mit dabei sein. Viele Künstler aus dem Ausland sind hierzulande weniger bekannt, obwohl sie in ihren HeimatländernStars sind, wie die oben genannten.

 

Wir wollen heute einen Künstler vorstellen, der gerade in Frankreich große Erfolge feiert und zum renommierten Avignon Festival eingeladen wurde. Er gewann die Publikumspreise der Festivals in Saint-Gervais und Rocquencourt. Die angesehene Zeitung „Le Figaro“sagt ihm eine große Zukunft voraus und feiert den Mimen als König des visuellen Gags.. Die Rede ist von Patrik Cottet-Moine aus Toulon. Mit über fünfhundert Vorstellungen in elf Ländern gehörte er in den letzten drei Jahren zweifelsohne zu den Senkrechstartern der internationalen Comedy Szene.

 

Ganz im Geiste von Jacques Tati, irgendwo zwischen Buster Keaton und Mr. Bean, bewegt sich der schlaksige Mime. In seinen jeweils kurzen Sketchen verbindet er sein Gebärdenspiel mit genau abgestimmten Geräuscheffekten und musikalischen Einspielungen. Seine vom Realismus geprägte Komik zeigt Situationen des Alltags, die „aus dem Ruder laufen“. Ein Angler, ein widerspenstiger Fisch, ein Polizist beim Trampversuch, Zorro höchstpersönlich und eine Tennisspielerin tauchen in den leicht absurden Szenen auf. Der Auftritt des lautesten Pantomimen aller Zeiten zählt zu den Höhepunkten des Festivals.

Übrigens hat der Vorverkauf gerade begonnen. Tickets gibt es in den NRZ-Geschäfts-stellen oder bei der Stadtinformation.

 

Weitere Infos unter www.comedyarts.de

 

NRZ/WAZ v. 17. Juni

 
Sponsoren des Comedy Arts Festival Moers

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